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Die Atkins-DiätDie in den Siebzigern von dem amerikanischen Kardiologen Robert Atkins entwickelte Diät propagiert eine kohlenhydratarme und stattdessen eiweißreiche Ernährung. Ernährungsplan (Beispiel)Morgens: American Breakfast (Zwei Spiegeleier mit Schinken)Mittags: Putenbrust mit Mayo-Sauce, Mozzarella Abends: Salat mit Sauce, grüne Paprika, Bratwurst Verlauf der DiätTatsächlich kann die Diät anfangs rasch Erfolge verzeichnen, Atkins-Probanden nehmen in den ersten Monaten
schneller ab als Anhänger anderer Diäten.
Nach einem Jahr allerdings besteht kein Unterschied im Gewichtsverlust zwischen Atkins- und anderen Diäten mehr.
Das Atkins-Prinzip sieht vor, dass die kohlenhydratarme Ernährung lebenslang fortgesetzt wird. Mediziner sekptischDie Mehrheit der deutschen Ernährungswissenschaftler und Mediziner steht den „Low-Carb-Diäten“ (Niedrige-Kohlenhydrate) skeptisch gegenüber: Die einseitige Ernährung und besonders die deutlich erhöhte Aufnahme von Fetten stelle ein Risiko der Gesundheit dar.Besonders Menschen mit Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetiker, Schwangere und Ältere sind gefährdet. Das Fett kann Arterien verstopfen. Zuviel Eiweiß bekommt Leber- und Nierenkranken nicht. Ganz allgemein ist mit Übelkeit, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen und anhaltendem Mundgeruch zu rechnen. Mangelerscheinungen an Vitaminen sind genauso wahrscheinlich. Übrigens empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung dem Menschen generell eine ausgewogene Ernährung, in der reichlich Kohlenhydratprodukte enthalten sind. Und, nebenbei, viel Bewegung. |
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